Sie erhalten 9 Fortbildungspunkte unter Vorbehalt

als Inhaus-Schulung

AMS-Schulung für ihre Mitarbeiter
in Ihrer Praxis

Step by Step zum Erfolg mit: "WuuDuu" Flossing

 


Was ist Flossing?

Seit Anfang der 90er Jahre gibt es im Training vermehrt die Flossing-Bänder. Jetzt haben sie die Therapeuten entdeckt. Aus dem „deep blood restriction“- oder „occulsions“- Training werden therapeutische Ideen abgeleitet, die ohne wissenschaftliche Nachweise noch zu beweisen wären. 



Zahlreiche positive Erfahrungen aus der therapeutische Praxis unterstreichen den Nutzen der breiten Latexbänder für Patienten mit schmerzhaften Bewegungseinschränkungen.

Flossing ist eine Bandage-Technik zur Verbesserung der Beweglichkeit und Reduktion von Schmerzen bis hin zur Schmerzfreiheit. Therapeutisch geht es aber nicht nur um diese Ziele, sondern auch um Verbesserung des Stoffwechsels und der körpereigenen Heilung. Die betroffene Region wird gelenknah mit einem dehnbaren Latexband straff umwickelt, so dass das Gebiet großflächig unter Kompression steht. Dieser unter Umständen recht intensiv spürbare Zug wird maximal zwei Minuten aufrecht erhalten. In dieser Zeit der Kompressionsphase nutzen Patient und Therapeut die gegebenen Möglichkeiten, je nach Indikation, das Gelenk und Gewebe aktiv, passiv oder assistiv zu bewegen. Manuelle Gelenktechniken können den Arbeitsablauf unterstützen.

Wird das Flossband wieder gelöst, zeigen sich häufig eine verbesserte Beweglichkeit und ein geringeres Schmerzempfinden. Nach der mechanischen Kompression folgt durch das Lösen des Flossbandes eine verstärkte Durchblutung und Rückführung von lymphlastigen Stoffen aus dem interstitiellen Bindegewebe.

Um die positiven Wirkungen des Flossings therapeutisch nutzen zu können, benötigt man nur das Flossband, eine gute Arbeitstechnik und das Wissen um die Möglichkeiten der sachgerechten Anwendung. Man muss aber auch die Kontraindikationen beachten und gerade die phlebologische und internistische Pathologien abfragen. Oft vergessen wird, dass auch junge Patienten Blutgerinnungsstörungen oder kardiopulmonale Veränderungen haben können.